Pubertät

Pubertät

Während der Pubertät entwickeln sich die weiblichen Geschlechtsorgane weiter und reifen für ihre spätere Funktion heran. Besonders deutlich wird das bei der Entwicklung der Brust. Weiterhin tritt die Scham- und Achselbehaarung auf. Die Körperproportionen verändern sich „typisch weiblich“.

 
Ein Meilenstein der Pubertätsentwicklung ist das Auftreten der ersten Regelblutung normalerweise zwischen dem 11. und 16. Lebensjahr (Menarche). Die ersten darauf folgenden Blutungen sind oft unregelmäßig, meist in längeren Abständen (mehr als 35 Tage: Oligomenorrhoe), wechselnd stark und teilweise schmerzhaft (Dysmenorrhoe). Dies stellt oft eine normale Entwicklung dar, kann aber auch schon durch eine Hormonstörung verursacht sein. Daher sollte bei Unsicherheit und Beschwerden, die das Alltagsleben beeinträchtigen, ein Gespräch, evtl. auch eine Untersuchung, beim Frauenarzt durchgeführt werden.
 
Weiterhin kommt es zu einer Veränderung der Haut: Häufig entsteht Akne speziell im Gesicht, auch im Bereich des Oberkörpers. Bei manchen jungen Frauen tritt zudem eine vermehrte Behaarung im Bereich des Gesichts, der Arme und/oder Beine auf (siehe auch Androgenisierung, sog. PCOS).
 
Von großer Bedeutung ist auch der bei den meisten Mädchen auftretende Wachstumsschub zu Beginn der Pubertät, der dann von einem Verschluss der Wachstumsfugen in den Knochen gefolgt wird. Dieser Verschluss wird durch den Anstieg der weiblichen Geschlechtshormone, insbesondere des Östrogens aus den Eierstöcken gesteuert. Hier sind verschiedene Störungen möglich (siehe auch Klein-, Minder-, Hochwuchs).
Durch die weiblichen Geschlechtshormone erhöht sich der relative Fettanteil des Körpers und der Körper des jungen Mädchens verändert sich – in welcher genauen Ausprägung ist auch stark genetisch bedingt (Ähnlichkeit mit der Mutter oder weiblichen Verwandten). Die Frage nach dem Idealgewicht ist oft von großer Bedeutung. Hier kann eine Beratung über Stoffwechsel, Ernährung bzw. Sport helfen.
 
Wichtig ist, dass der Ablauf der genannten Veränderungen in der Pubertät zwar im Prinzip dem gleichen Entwicklungsmuster unterliegt, aber doch für jedes junge Mädchen individuell anders aussehen kann! Dies führt oft zu Unsicherheit – „Bin ich normal?“ Hier kann ein Gespräch beim Frauenarzt/Frauenärztin helfen.
 
Mit dem ersten Sexualkontakt stellt sich die Frage nach der Verhütung einer meist ungewollten Schwangerschaft. Zu den Methoden bitte im Kapitel Verhütung weiterlesen. Verhütungsmittel sind bis zum 20. Lebensjahr kostenfrei für die junge Frau (Gesetzliche Krankenversicherung). Der Besuch beim Frauenarzt und die Verordnung eines Verhütungsmittels, z. B. der Pille, kann zusammen mit der Mutter, aber auch ohne diese stattfinden.
 
Ein weiteres, wichtiges Thema ist der Schutz vor Geschlechtskrankheiten. Dazu zählen natürlich die „altbekannten“ wie Tripper/Gonorrhoe oder Lues/Syphillis, die heute zum Glück sehr selten geworden sind. Wichtiger ist heute der Schutz vor HIV/AIDS und vor einer Chlamydieninfektion. Letztere entsteht durch den Kontakt mit Chlamydien, dies sind Bakterien, die nach dem Sexualverkehr durch den Muttermund in die Eileiter wandern und dort zu einer Infektion mit Verklebung und mit dem Verschluss der Eileiter führen und damit eine Unfruchtbarkeit verursachen können. Hierzu ist die konsequente Verwendung eines Kondoms wesentlich, es sei denn, man kennt seinen Partner sehr gut.
 
 
 

Hormonbehandlungen

Hormonstörungen

Der Begriff “Endokrinologie” kommt aus dem Altgriechischen: “endo” heißt:

Prolaktin (= Pro Laktation = für das Stillen)

Eine Erhöhung des Prolaktinspiegels ist normal (physiologisch) in Schwangerschaft und Stillzeit u
Die Menopause ist definiert als die letzte, durch den Eierstock gesteuerte Blutung.

Störungen der Erbanlagen

Die Erbanlagen liegen auf den sog.
Wie bereits bei den Störungen des männlichen Hormonhaushalts der Frau (siehe Menuleiste unter: “Androgenisierung, sog.

Funktionelle Androgenisierung (FA) der Frau

Der Name PCO bedeutet polyzystisches Ovar, d. h.

Klein-Minder-Hochwuchs

Wachstumsstörungen können vor, während und nach der Pube
Eine Knochendichteverminderung (Osteopenie, Osteoporose) kann bei Frauen mit Hormonmangel auftreten.

Wechseljahre - Klimakterium 

Der Begriff Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, bedeute

Magersucht-Bulimie

Im Verlauf einer Anorexie

Verhütung

Im Rahmen der „natürlichen“ Familienplanung" kommt es darauf an, den Zyklus g