Kryokonservierung

Kryokonservierung

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit stellt die Kryokonservierung von befruchteten Eizellen im sog. Vorkernstadium (kurz genannt  2-PN-Stadium) dar. Die Zellen werden vorsichtig eingefroren und schließlich in flüssigem Stickstoff bei –196° C gelagert. Durch diese tiefen Temperaturen ist eine sehr lange Lagerzeit über Jahre hinweg möglich. Das Prinzip der Kryokonservierung wird heute auch für unbefruchtete Eizellen oder Samenzellen sowie auch Embryonen angewendet.

 

 

Nach dem Auftauen überleben ca. 70 % der Vorkernzellen.
Zum Einsetzen dieser kryokonservierten Eizellen in die Gebärmutter ist zunächst die Bestimmung des optimalen Zykluszeitpunktes nötig, nämlich dann, wenn die Gebärmutterschleimhaut für eine Einnistung ideal vorbereitet ist.

  • Dies kann bei regelmäßigem Zyklus (Periode) ohne weitere Hormontherapie am 3. Tag nach dem Eisprung erfolgen.
  • Bei unregelmäßigem Zyklus (Periode) kann die Eizellreifung durch Hormone unterstützt werden oder die Gebärmutterschleimhaut wird durch eine spezielle Hormonbehandlung direkt vorbereitet.

     

Die Vorkernzellen werden dann  2 Tage vor dem geplanten Einsetzen aufgetaut und im Brutschrank weiter kultiviert, damit sie sich zu Embryonen weiterentwickeln.

Das  Einpflanzen der so entstandenen Embryonen in die Gebärmutter erfolgt wie nach einem IVF-Zyklus.

Vorteile  der Kryokonservierung  sind die deutlich geringere Belastung der Frau und die geringeren Kosten.

Letztere liegen bei 320 € für das Einfrieren (einmalig) und 120 € pro halbem Jahr für die Lagerung bei uns in flüssigem Stickstoff und dann ca. 600-700 € für den sog. Kryo-Zyklus.  Diese Kosten werden nicht von den gesetzlichen und nur zum Teil von den privaten Krankenkassen übernommen.

Der Nachteil dieser Methode ist die etwas geringere Chance auf den Eintritt einer Schwangerschaft. Man muss also bei der Entscheidung, ob diese Methode in Frage kommt, das Für und Wider gegeneinander abwägen. Insgesamt stellt sie in unserer Erfahrung eine ideale Ergänzung der IVF-Therapie dar, welche im CERF die Schwangerschaftsrate pro Follikelpunktion nochmals bis zu 10 % erhöht.

Methoden

Die Kontrolle des Spontanzyklus

kann der Frauenarzt mittels Ultraschall

Die Untersuchung der Eileiter

ist mittels Ultraschall mit einem speziellen Kontrastmittel mö

Die „künstliche“ oder Reagenzglasbefruchtung oder In-vitro-Fertilisation (IVF) und IVF-ICSI

Nun zur

TESE

Wenn keine Samenzellen im Ejakulat nachweisbar sind (

Intrauterine Insemination (IUI)

Bei der intrauterinen Insemination werden Samenzellen des Partners in die Gebärmutter eingegeben.
Durch die Entwicklung spezieller Nährmedien wurde es vor einigen Jahren möglich, Embryonen in vitro bis zum Blastozystenstadium zu kultivieren. Dies ist meist am 5. oder 6.
In den letzten Jahren wurden zusätzliche Techniken im IVF-Labor entwickelt, die die Befruchtung und die Einnistung der Embryonen verbessern sollen.
 „Assisted hatching“ heißt übersetzt: „Schlüpfhilfe“.

Allgemeine Informationen

Therapie mit Spendersamen