Insemination

Insemination

Intrauterine Insemination (IUI)

Bei der intrauterinen Insemination werden Samenzellen des Partners in die Gebärmutter eingegeben.

Gründe für diese Therapieoption können sein:

  • ungünstiger Gebärmutterhalsschleim (Zervixschleim, negatives Ergebnis beim Postkoitaltest)
  • eine mäßig eingeschränkte Samenqualität
  • die Unfähigkeit zum Samenerguss in die Scheide

Für die Inseminationstherapie sollte mindestens ein Eileiter durchgängig sein.

Den Ablauf der Inseminationsbehandlung kann man sich so vorstellen: 

  • Zunächst erfolgt eine Zykluskontrolle zur Festlegung des Eisprungzeitpunktes entweder in einem unbehandelten Spontanzyklus oder nach einer Hormontherapie. Dies ist auch in Zusammenarbiet mit Ihrem Frauenarzt/Ärztin möglich.
  • Einen Tag vor oder direkt am Tag des voraussichtlichen Eisprungs muss eine Samenprobe bei uns abgegeben werden. Wenn die Probe zu Hause abgegeben wird, sollte sie innerhalb von 30-60 Minuten nach der Abgabe in die Praxis gebracht werden. Vor der Insemination ist keine Enthaltsamkeit notwendig.
  • Das Ejakulat wird speziell aufbereitet, um gut bewegliche Samenzellen in hoher Konzentration in einem geringen Volumen von Nährmedium direkt in die Gebärmutter geben zu können. Dabei werden unerwünschte Stoffe aus dem Ejakulat entfernt.
  • Die Übertragung in die Gebärmutter ist harmlos und wird in den allermeisten Fällen nicht gespürt. Die Eingabe der Samenzellen in die Gebärmutter erfolgt in ähnlicher Weise wie die Entnahme eines Abstrichs zur Krebsvorsorge, wird jedoch mit einem dünnen und weichen Schlauch durchgeführt. Dabei gibt es keinerlei Verletzungen, die Spermienübertragung ist nicht schmerzhaft.

Die Erfolgschancen dieser Therapie hängen von vielen Faktoren ab und liegen (bei  Vorliegen eines guten Samenbefundes) zwischen 8-15 % Schwangerschaftsrate pro Periode (Zyklus).